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„Nasenarbeit“ …
… war in erster Linie am 8.3.08 für die Dobis der Abteilung Essen gefragt, denn auf dem Programm stand ein Fährtentag mit unserem Landesgruppenausbildungswart Willi Cohnen, an dem alle aktiven Hundesportler unserer Abteilung mit ihren Hunden unterschiedlichster Altersklassen teilnahmen. War bislang die Ausbildung in der Abteilung A eher stiefmütterlich behandelt worden, sollten die diesbezüglichen Pläne unseres „Runden Tisches“ nicht auf die lange Bank geschoben und die Gelegenheit beim Schopf gepackt werden, unter sachkundiger Anleitung diese Lücke zu schließen. Dass gerade das Ergebnis der Fährtenarbeit für alle weiterführenden Prüfungen ein wichtigstes Polster für die Gesamtwertung darstellt, sollten wir im Verlaufe des Tages erfahren. Nach einem gemeinsamen Frühstück und einer ersten theoretischen Einführung ging es ins Gelände, wo die Hundeführer unter geduldiger Anleitung von Willi Cohnen ihre (ersten) Fährten treten und mit ihren Hunden absuchen konnten. Alle waren mit Eifer bei der Sache und tatsächlich zeigten sich die Vierbeiner recht talentiert beim „Erschnüffeln“ der Spur, während es bei einigen Zweibeinern doch noch etwas an der Gradlinigkeit der getretenen Fährte haperte. Da aber bekanntlich „noch kein Meister vom Himmel“ gefallen und Fährtenarbeit Fleißarbeit ist, brauchte der Seminarleiter nach einem leckeren Mittagessen im Vereinsheim keinen zweimal zu bitten, als es hieß „nächste Runde im Gelände“! Dass selbst nach so kurzer Zeit schon erste Lernerfolge sichtbar wurden, erstaunte die meisten und war zugleich Ansporn „am Ball zu bleiben“. Besonders ist es das Gruppenerlebnis, das gerade der Fährtenarbeit einen hohen Spaßfaktor beschert – darüber waren sich alle Teilnehmer einig. In einer abschließenden Theorierunde bei Kaffee und Kuchen erfuhren wir noch manches Wissenswerte zum Ausbau der ersten Schritte und über das Verweisen der Gegenstände – aber bis dahin ist es bei allem Elan und guten Vorsätzen sicher noch ein langer Weg. So wird jeder Hundeführer, der bei der Ausbildung und Fährtenarbeit ernsthaft bei der Sache bleiben will, seine „Hausaufgaben“ machen müssen und Willi Cohnen versprach uns, die Fortschritte zu gegebener Zeit zu überprüfen. Als zusätzliches „Bonbon“ hatte uns Willi Cohnen den jungen Lehrhelfer Christoph Ritzerfeld mitgebracht, der dann noch mit unseren ZTP-Hunden arbeitete. Auch hier gab es für uns einige wertvolle Hinweise und Tipps. Alles in allem konnten wir am Abend auf einen interessanten, lehr- und erlebnisreichen Trainingstag zurück blicken, der allen viel Freunde gemacht hat, und für den wir uns bei Willi Cohnen und Christopf Ritzerfeld für die gute Zusammenarbeit und die hilfreiche Unterstützung nur ganz herzlich bedanken können. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!
Mit sportlichen Grüßen Ute Volkmann, Schriftführerin der Abt. Essen
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