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Was ist Objektsuche genau?

Nicht immer reichen die täglichen Spaziergänge, um den Hund auch wirklich auszulasten. Hunde haben von Natur aus einen hervorragend ausgebildeten Geruchssinn  und so ist eines der interessantesten und vielschichtigsten Auslastungs- und Beschäftigungsmodelle für unsere Vierbeiner das der Sucharbeit, die als gemeinsame Aufgabe in ganz besonderer Weise das Zusammenspiel im „Hund-Mensch-Team“ fördert. Durch den schnellen Erfolg, den der Hund mit  „seinem“ Menschen erlebt, wird nicht nur die Bindung intensiviert, es kann auch unerwünschtes Verhalten umgelenkt werden.

 

Die Nasenarbeit lastet den Hund sowohl geistig, als auch körperlich aus. Sie kann jederzeit in den Alltag integriert werden und ist bei schlechtem Wetter auch in den eigenen vier Wänden uneingeschränkt möglich. Das führt letztlich zu einem zufriedenen, ausgeglichenen Hund.

 

Da der Hund ein „Nasentier“ ist, sollte man mit dem Training schon im Welpenalter beginnen, aber auch ein Senior kann noch an diese Form der Beschäftigung herangeführt werden und Gefallen finden. Besonders geeignet ist die Sucharbeit für ängstliche, unsichere oder nervöse Hunde, da das Selbstvertrauen gestärkt wird und der Hund beim konzentrierten Suchen zur eigenen Ruhe findet.

 

Ein Bestandteil der intelligenten Nasenarbeit ist die Objektsuche.

 

Bei der Objektsuche geht es um die Suche und das Auffinden eines kleinen, vorher konditionierten Gegenstandes und das Verweisen in der ruhigen Platzablage – eine gute Vorübung auch für die Fährtenarbeit.
Es gibt verschiedene Suchgebiete:

 

- das Trümmerfeld
- die Päckchenstraße
- die Fläche
- die Suchwand

 

Als Beschäftigung für den Familienhund ist die Objektsuche genauso geeignet, wie für sportlich Ehrgeizige, die die Möglichkeit haben, an einer jährlich stattfindenden Meisterschaft teilzunehmen. Mehr Bilder von unserer „Schnüffeltruppe“ im „Einsatz“ finden sich in der Bildergalerie!

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