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Mondioring

Mondioring ist eine vom VDH anerkannte Sportart, die diverse Elemente aus Ringsport und KNPV vereint.

Wer ruhige Arbeit und große Distanz zum Publikum gewohnt ist, wird im Mondioring überrascht sein. Der entscheidende Unterschied zu anderen Sportarten und insbesondere dem IGP ist, dass Mondioring-Prüfungen immer einem Thema folgen (Wilder Westen, Polizei, Ritterzeit...).Statt eines sterilen Übungsplatzes  wird der Platz im vorgegebenen Motto dekoriert – dabei sind bei der Gestaltung der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Der Sport besteht aus Unterordnung, Sprüngen und Schutzdienst im Vollschutzanzug.

 

Die Unterordnung umfasst nicht nur die Fußarbeit, die durch einen Parcours und über Hindernisse führt, sondern auch Positionen (Sitz, Platz und Steh auf Distanz), Futterverweigerung in Abwesenheit des Hundeführers, die Ablage unter Ablenkung sowie das Apportieren beliebiger Gegenstände. 

 

Die Sprünge bestehen aus einem Hochsprung von 1,20m, einem Weitsprung von max. 4 Metern sowie einer Steilwand von 2,30m.

 

Der Schutzdienst unterscheidet sich deutlich von unserem gewohnten IGP- Schutzdienst. Unter anderem sucht der Hund im Mondioring nicht festgelegte 6 Verstecke ab, sondern den Helfer in einem beliebigen Versteck auf dem Platz. Der Hund arbeitet nach dem Schicken durch den Hundeführer also selbstständig. Auch die abgebrochene Flucht, die Führerbewachung oder die Objektbewachung mag dem klassischen Hundesportler neu sein. So muss der Hund sich auf dem Weg zum  Anbiss beim Helfer abrufen lassen und lernen ohne  Anwesenheit des Hundeführers ein Objekt zu bewachen.

 

Die Arbeit im Schutzdienst erfordert in höchstem Maße die Aufmerksamkeit des Hundes, der einen guten Ausgleich zwischen absolutem Gehorsam und selbstständigem Arbeiten  leisten muss.

 

Der Helfer ist ein Freund des Hundes! Er fügt diesem keinen Schmerz zu. Nach dem Training spielen und kuscheln die Hunde mit dem Helfer. Ein weit verbreitetes Vorurteil ist zudem, dass der Hund im Mondioring lernt zivil zu beißen. Dies können wir ausschließen, indem wir unsere Hunde ausschließlich über den Beutetrieb ansprechen.

 

Für Mondioring geeignet sind ausschließlich Hunde, die in hohem Maße sozial, gleichgültig gegenüber Umweltreizen, sehr gut kontrollierbar und führig sind. Sie sollten flexibel sein und die Fähigkeit haben, sich schnell in neue, ungewohnte Situationen einzufügen. Der Hundeführer muss ein hohes Maß an Belastbarkeit (wir trainieren bei Wind und Wetter oft bis in den späten Abend), guter Selbsteinschätzung, Teamgeist, Geduld und Disziplin mitbringen.

 

 

 

 

Übung mit Helfer an der Leiter

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